Terracotta! Welche Bedeutung trägt dieser Begriff? Streng genommen ist das natürlich die Bezeichnung für unglasierte keramische Produkte in den bekannten warmen und erdig-rötlichen Farbtönen. Doch birgt dieser Begriff in sich vielleicht weitaus mehr? Ist es gar ein Lebensgefühl, das sich darin widerspiegelt? Für mich versinnbildlicht Terracotta das Flair des Sommers in formvollendeter Schönheit. Ich schließe meine Augen und träume mich an meine geliebte französische Mittelmeerküste. Bilder an wunderschöne Urlaube werden wach und ich kann nicht aufhören davon zu schwärmen. Den ersten Urlaub an der Côte d’Azur verbrachte ich als Kind mit meinen Eltern in dem verträumten Hafenstädtchen Saint-Raphaël, das nur Liebhaber stiller Landschaften finden, wenn sie um die Geheimnisse der Mittelmeerküste wissen. Überall blühten weiße Butterblumen, hier und da funkelten rote Mohnblumen, gelbe Margeriten blitzen hervor und ringsum tat sich ein Meer von weißen Geranien und dunkelvioletten Glyzinien auf während Oleanderbüsche und üppige Malven die alten Gemäuer der malerischen Gassen mit den typischen Terracotta-Ziegeldächern umsäumten. Ich beobachtete von morgens bis abends, wie am azurblauen Horizont die Sonne golden erstrahlte und auf dem smaragdfarben leuchtenden Meer schimmerte. Wir haben viele fabelhafte Urlaube dort verbracht. Ich erinnere mich an das liebreizende Strand-Café von Mademoiselle Madeleine, welches wir stets besuchten. An den Wänden hingen viele Fotografien in schwarz-weiß von Brigitte Bardot (die Leinwandschönheit sonnte sich einst ganz in Nähe nämlich in Saint Tropez an der Strandbar Le Club 55 während der Drehpausen zu ihrem Film "Und immer lockt das Weib") und Jacqueline Kennedy. Mit meinen Eltern saß ich manchmal stundenlang auf der Café-Terrasse im Schatten unter alten Pinien, deren unnachahmliches Aroma die milde Luft küsste, löffelte genüsslich une tarte Tropézienne, blickte auf den bildschön von einer Klippe behüteten Sandstrand und spielte mit dem kuschelweichen japanischen Akita-Hund von Madeleine, die mir in ihren geblümten Sommerkleidern, wie Belle aus meinem Lieblingsmärchen "Die Schöne und das Biest" vorkam. Trotz allem touristischen Trubel blieb eine entspannende Idylle erhalten und alles war umgeben von leuchtenden Farben, strahlenden Sonnenschein auf warmer Haut und den verlockenden Düften des Südens.
Duftkomposition
Kopf: Bergamotte, Kokosnuss, Tiaréblume
Herz: Orangenblüte, Jasmin, Ylang-Ylang
Basis: Moschus und Vanille
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Diesen Glanz der französischen Riviera, der einzigartige Emotionen weckt und jedem Besucher ein unwiderstehliches Lächeln ins Gesicht zaubert, hat das französische Traditionshaus Guerlain 1984 mit dem Echo einer Reise durch die Wüste vereint und in einer Puder-Wolke des Glücks eingefangen. Mit seinem legendären Terracotta-Puder zelebriert Guerlain seitdem, seinem unstillbaren Verlangen nach Schönheit folgend, die Kunst einer natürlichen und wunderschönen Sonnenbräune, in dem es das Strahlen der Haut, das Leuchten der Augen und die Sinnlichkeit der Lippen mit warmen Goldschimmer und sonnengebräunten Reflexen hervorbringt. Damit hat Guerlain dem bewundernswerten Gefühl Ausdruck verliehen, einen Sinn für die Freude am Schönen zu kultivieren und jeden Tag einen Hauch von Sonne auf der Haut zu tragen.